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Leitbild

Die Spielgruppe, ist eine konstante Gruppe von Kleinkin­dern im Alter von ca. zweieinhalb Jahren bis zum Kindergarteneintritt, die sich in regelmässigen Abständen zum Spielen und Werken trifft. Sie wird von einer pädagogisch qualifizierten Person betreut.

Für das Vorschulkind steht das Spiel im Zentrum seines Le­bens. 

Kinder im Vorschulalter besitzen eine uneingeschränkte Kreativität. Sie weisen einen starken Drang auf, sich zu bewegen, die Welt zu entdecken und zu experimentieren. Spielend lernt das Kind sich und seine Umwelt kennen und macht dabei ständig neue Erfah­rungen. Es ist neugierig darauf, auch ausser­familiäre Erfahrun­gen zu machen. Eine ideale Möglichkeit hierfür bietet die Bauernhof- Spielgruppe. Ich orientiere mich an den individuellen Bedürfnissen der Kinder.


Spielgruppen sind ein soziales Erfahrungsfeld. Die Kinder lernen dabei, ihren Platz in einer Gruppe zu finden, sich zu behaupten, Rücksicht zu nehmen, sich gegenseitig mit Stärken und Schwächen zu akzeptieren, einander zu helfen, aufeinander zu hören, aber auch streiten und wieder Frieden zu schliessen.

In der Spielgruppe werken die Mädchen und Buben mit verschiedensten Mate­rialien. Sie spielen, singen, malen, kneten, musizieren, bewegen sich, erleben die Natur und hören Geschichten. Spielerisches Erleben, lustbetontes Erproben, gemeinsames Tun: Das alles steht im Zen­trum– nicht die Herstellung von gebastelten Pro­dukten. Die alters­gemässen Bedürfnisse berücksichtigen heisst: Die An­gebote im spieleri­schen und im kreativen Bereich sind freiwillig. Das Kind erhält auf diese Weise die Mög­lichkeit, sich bei Bedarf zurückzu­zie­hen, zu beob­achten und seinen eigenen Rhyth­mus zu finden. Die Leiterin bietet dazu einen grossen Freiraum und setzt klare Gren­zen.

 Was bringt eine Spielgruppe den Eltern?

Viele Eltern knüpfen durch die Spielgruppe Kontakte und tauschen mit andern Eltern gleichaltriger Kinder Erfahrungen ​aus. Mütter und Väter bietet die Spielgruppe eine Hilfe zur Ablö­sung, gleichzeitig können sie für eine gewisse Zeit ihren eigenen Be­dürfnis­sen nachkommen. Oft lernen die Eltern auch neue Seiten ihres Kindes kennen, da es sich manchmal in der Spielgruppe anders verhält als zu Hause.

 

Was bringt die Spielgruppe dem Kind?

Im gesicherten, überschaubaren Rahmen einer Spielgruppe, kann das Kind die langsame Ablösung von seinen engsten Be­zugspersonen üben. Es macht erste Schritte in eine unge­wohnte Umgebung, hin zur neuen Bezugs­person, zu den anderen Kindern mit ihren Eigenheiten, Aggressionen, Liebenswür­dig­kei­ten und Launen, aber auch hin zu mehr Offenheit, Sponta­nität und Selb­ständigkeit. Es erweitert seine hand­werklichen, sprachli­chen, geistigen, sozia­len und motori­schen Fähigkeiten. Durch die Spiel­gruppe bekommt das Kind seinen ganz per­sönlichen Erlebnisbereich, den es nicht mit den Ge­schwis­tern teilen muss. Es findet einen langsamen Über­gang von der Familie zur Klasse im Kinder­garten.

Das Wichtigste in der Spielgruppe ist die Beziehung zu und unter den Kin­dern. Die Arbeit der Spielgruppenleite­rin erfordert viel Geduld, Toleranz und Einfüh­lungs­­vermögen. Durch intensives Beobach­ten nimmt sie die Bedürf­nisse der Kin­der und der Gruppe wahr und stellt entspre­chende Spiel- und Werkma­te­­ria­lien bereit. Die Spielgruppenleiterin pflegt den Aus­tausch mit den Eltern, die einmal im Quartal zur Mitwirkung in der Spielgruppe und an Elternveranstaltungen miteinbezogen werden.

Die Leitung einer Spielgruppe

Die Erfahrungen, die ein Kind in den ersten Lebensjahren macht, sind prägend. Die Spielgruppenleiterin ist für viele Kin­der die erste Bezugsperson au­s­ser­halb der Familie. Deshalb ist das Begleiten von drei- bis fünfjährigen Kin­dern eine wichtige, verantwortungsvolle Aufgabe, die hohe Anforde­rungen an eine Leiterin stellt.